Freitag, 6. Mai 2011

Die rote Pille

Gestern mussten wir doch mal eben zu fünft ganz fix ausprobieren, wie groß aktuelle Kleinstwagen sind und quetschten uns in einen Ford Focus. Erstaunlich, wie viel Beinfreiheit einem dennoch bleibt. Kleinstwagen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.

Nun ja, egal :) Der eigentliche Grund war eine kurze, schnelle Tour rüber nach Hannover. Dort gab es am Abend nämlich großes Kino zu sehen. Matrix. Endlich mal wieder auf großer Leinwand. Ja dafür lohnt es sich schon mal, knapp 20 Euro fürs Ticket
auszugeben, ein Auto zu mieten und zweimal 300km quer durchs Land zu tuckeln.

Ok, das ist natürlich nur die halbe Wahrheit.
Im NDR Landsfunkhaus spielte nämlich das NDR Pops Orchester auf. Im Hintergrund "The Matrix" in der Originalfassung (mit nervigen Untertiteln) und vorn ein gigantisches Orchester, welches die Originalfilmmusik live darbot. Und zwar exakt passend zum Film. Das Geschehen war sozusagen nicht von dem Originalfilm unterscheidbar, wenn man die Augen schloss. Beinahe. Natürlich war das Orchester deutlich lauter als die von der Konserve kommenden Tonspuren für Sounds und Sprache. Der Film als solches, eher blass wirkend, die Sounds im Großen Sendesaal eklig widerhallend, war natürlich nur nettes Beiwerk - um dem Publikum die Chance zu geben, zu erkennen, welche Szene von den Musikern gerade begleitet wurde.

Die Präzision war gigantisch. Buchstäblich in der ersten Sekunde hatte ich Gänsehaut. Das erste Bild auf der Leinwand, das Orchester setzte partout ein. Und so lief es die gesamten zwei Stunden. Matrix ist bislang für mich nicht unbedingt für seinen Soundtrack bekannt gewesen. Genau genommen, war mir bis gestern nicht einmal bewusst, wie viel Platz er eigentlich in dem Film hat. Deswegen wunderte ich mich auch bis zum Beginn, dass für ein solches Projekt ausgerechnet dieser Streifen gewählt wurde. Doch der Mut, genau dieses Event zu besuchen, die Kosten und die Tour auf sich zu nehmen, war absolut richtig plaziert. Was uns gestern geboten wurde, war ein Filmmusik-Fest erster Güte. Ich bin beeindruckt, was so ein Orchester wirklich leisten kann, wie genial es spielt, selbst wenn im Hintergrund Schießereien stattfinden. Jeder Paukenschlag saß und untermalte den zugehörigen KungFu-Tritt auf der Leinwand tödlich präzise.
Was mich außerdem beeindruckte, war die Authentizität. Normalerweise ist man gewohnt, dass Live-Musik - auch bei Orchesterwerken - immer ein wenig anders klingt, als das was man von der Konserve her kennt. War gestern nicht so. Ich könnte schwören, würde man die Soundtrackspur des Films nehmen eine Aufnahme des gestrigen Auftritts legen würde, wäre es zumindest für einen Laien schwer, die Unterschiede zu erkennen.


Einfach nur ganz großes Kino, ganz große Musik, ganz großer Auftritt. Perfekt.

Und ich durfte mal wieder Matrix auf Leinwand erleben, hach toll... Vor allem der blinkende Cursor am Anfang hat es mir angetan... :D

Kommentare:

Opi hat gesagt…

du sollst tippen und nicht in der weltgeschichte rumgondeln! *schimpf* - *teppichklopfer für den hintern raus hol* | nee nee... *kopfschüttel*

S-Man hat gesagt…

Sag mir, was ich tippen soll und ich machs :D

Opi hat gesagt…

Schreib einfach irgend was. Keine Ahnung was. Eine Geschichte, ein Text, eine Interpretation. Hauptsache du schreibst! Dieser Text handelt von einer Geschichte die ich nie gelesen habe. Sie ist der Anfang vom Ende und das Ende vom Anfang. Sie ist nicht real und doch wirklich. Nicht hier, nicht dort aber genau an dieser Stelle. Das muss nicht so sein kann aber. Ich werde nur das schreiben was meine Finger zulassen. Und so schnell sie können. Ich werde solange schreiben bis ich keine Lust mehr habe. Dann werde ich aufhören. Vielleicht habe ich dann irgendwann wieder Lust weiter zu schreiben. Vielleicht auch nicht. Es scheint so als ob es nicht schwer ist von etwas zu schreiben was einem gerade einfällt. Stimmt auch. Jedoch ist es nicht so leicht als Anfänger so schnell zu schreiben wie zu denken. Ich schreibe halt so schnell wie möglich, schneller geht nicht. Und es ist auch nicht so einfach das selbe immer wieder zu schreiben. Vielleicht soll das so sein. Vielleicht auch nicht. Keine Ahnung. Irgendwie kommt man nicht weiter, wenn man immer nur das schreibt was einem gerade einfällt. Egal. Hauptsache. Was einen daran reizt einen solchen Text zu verfassen fragst du dich? Es ist die Unwissenheit. Als Schreiber nicht zu wissen was als nächstes kommt macht die eigene Geschichte umso Spannender. Obwohl Spannung wohl nicht die Richtige Bezeichnung dafür ist, weil es erstens gar keine richtige Geschichte ist und zweitens keine richtige Spannung aufkommt. Ich weiß noch nicht einmal ob das so sein soll oder nicht. Wenigstens muss man sich nicht völlig bescheuert vorkommen, wenn man daran denkt das eine andere Person diesen Text liest, weil mir dieser Text wahrscheinlich genau so bescheuert vorkommt wie der Person die diesen Text gerade liest. Genau. Für die Person die diesen Text gerade liest: Ich stelle mich nicht vor den ich will oder auch nicht, egal, jedenfalls sollst du dir eine eigene, Individuelle, Vorstellung von mir machen. Jetzt fange ich auch noch an beim schreiben mit jemandem zu reden den ich weder kenne noch kennen will. Vielleicht will ich denjenigen oder diejenige ja doch kennen. Jedenfalls bin ich jetzt müde und gehe schlafen. Muss ich mich jetzt eigentlich verabschieden? Ich mache es einfach. Gute Nacht Text und bis denn.