Donnerstag, 24. Dezember 2009

Lorem ipsum dolor

oder "Der Rotschopf stand zuerst"

Ich verstehe zwar kein Wort, wenn sie singen und zuhause von Platte würde mich die Musik nerven, aber live ist Corvus Corax wirklich mal eine tolle Abwechslung. Von Nico habe ich die Karte geschenkt bekommen und so fand ich mich heute Abend nach dem gestrigen Debakel im schönen Kino Babylon wieder.

Vorher ein paar unzufriedene Sprüche ala "Dieser Ort ist eines Gewandes gar nicht würdig.", "Wenn ich mir die Leute hier anschaue, bekomme ich Angst - gar nicht Corvus-typisch." und "Corvus Corax im Sitzen ist schon sehr seltsam." gehört - zu unrecht. Ich bin da völlig ohne Erwartung hin. Anfangs noch skeptisch, doch beim dritten Titel hielten sie mich dann doch nicht mehr auf dem Sitz und es hieß: Rock the Kinosaal. Und zwar für alle Altersklassen: Von Du-kannst-schon-laufen? bis Du-kannst-noch-laufen? gab es wirklich alles. Und erstaunlich wenig Schwarzvolk. Aber die sah man wenigstens am konsequentesten tanzen. Und dabei störten die Sitzreihen schon ziemlich.

Corvus Corax lieferten einen tollen Vorweihnachtsabend voller mittelalterlichen Klängen mit Indstrumenten, die man sonst so nie sieht. Um den Vater eines Kindes, dass ich mal betreute, zu zitieren: "Es war eine geile Party."

Dank diesmal nach Templin :)

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Sinnlos aggressiv

So, das wars jetzt. Das dritte Hosen-Konzert (diesmal ein lange gewünschtes Heimspiel in Düsseldorf, ISS Dome) meiner Serie ist vorbei. War scheiße.

Die Musik an sich, ja ok. War halt ein Hosenkonzert, wie die beiden vorher. Natürlich waren die vier oder fünf Weihnachtssongs klasse, leider 3 davon schon in der ersten halben Stunde - somit war die Spannung weg. Ansonsten kaum eine Überraschung.

Ursrpünglich hatte ich einen Sitzplatz gekauft, aber während der Vorband konnte ich mich in den Innenraum schmuggeln. Irgendwie war das nix, zwischen den Bloß-nicht-dreckig-werden-Tussis, den 10-Jährigen Konzertanfängern und den Ich-bin-so-dick-ich-brauche-zwei-Plätze-Menschen. Wollte mich bewegen.

Kaum ging es los, kam es zum üblichen Massenpogo. Im Gegensatz zum Normalfall aber war das pure Aggressivität. Keine Freude, kein Spaß, blutiger Ernst. Ich sah mindestens fünf Fälle, wo sich Leute geprügelt hatten. Auch sonst hatte man kaum was zu lachen. Es gab wirklich eine gewisse Grundaggressivität, der man sich nicht entziehen konnte. Während man sonst immer in fröhliche Gesichter schaut, die jeden Song mitgröhlen, sah man eine schmerzverzerrte Meute, in der jeder der vorderste sein wollte.

Das allein wäre schon genug, aber der Gipfel war die Security. Der Job der Security sollte eigentlich sein, Schlägereien durch Schlichten zu verhindern. Doch schon kurz nach der Vorband sah ich das erste Gegenteil. Nur zwei Reihen weiter kämpfte sich einer von denen zu einem Zuschauer und dieser wurde ohne jeden ersichtlichen Grund abgeführt. Er sichtlich verdattert, alle Umstehenden genauso. OK, unterstelle ich mal, dass da irgendwas war.
Aber so ging es weiter. Ich hatte nun das zweifelhafte Vergnügen hinter dem Wellenbrecher zu stehen. Versuche, davor zu gelangen, scheiterten an Hundertschaften von Securities, die den Vorraum hermetisch abriegelten. Egal wo man stand, beim kleinsten Anzeichen eines Pogos fiel man also einem Ordner in die Hände. Klar trägt das nicht unbedingt zu einer friedlichen Stimmung bei. Circles of Death konnten sich nicht ordentlich entwickeln, ständig wird man böse angefunkelt. Generalverdächtigt.

Und dann wurde ein bengalisches Feuer gezündet. Gehört zu jedem vernünftigen Hosenkonzert dazu, ist geil - aber klar, auf der anderen Seite sind pyrotechnische Erzeugnisse verboten. Und genau deswegen brach rechts neben mir quasi die Hölle los. Ein wütender Stier von einem Security - schick mit Headset und Armen wie Pergamonsäulen, bahnte sich einen Weg zur "Unglücksstelle". Nein, er bahnte nicht, er prügelte. Nicht weniger als drei Schläge bekam allein ich ab. Und genau wie andere versuchte ich schon, den Weg frei zu machen, was wohl gemerkt auch gelang. Was den Kunden nicht daran hinderte, trotzdem fleißig Gebrauch von seinen Fäusten und Ellenbogen zu machen. Die Fackel war inzwischen schon lange wieder aus, die Fans wollten weiter feiern. Dennoch, er kam zurück, ging mit einer ebenso veranlagten Verstärkung wieder zurück. Wie gesagt, ich bekam immerhin drei Schläge ab. Um mich rum gab es einige zierliche Frauen, die garantiert auch etwas abbekamen. Klar, braucht man Durchsetzungsvermögen um durch solch eine Menschenmenge durchzukommen. Doch das, was er tat, war unangemessene Gewaltanwendung. Und der Sinn generell fraglich. Auf meinen inzwischen vielleicht gut und gerne 50 Rockkonzerten aller Art habe ich schon manches bengalisches Feuer gesehen. Und niemanden hat es geschert.

Ich kann verstehen, dass es die Security ärgert, doch etwas übersehen zu haben. Aber man kann nicht wirklich sagen, dass die Eingangskontrollen irgendwie besonders gründlich sind. Sie nehmen dir zwar ohne jede Gnade Getränke am Eingang ab, aber meine Tasche fürs Taschenmesser haben die nicht einmal berührt, genauso wenig wie die sich im vorderen Teil des Rucksacks befindliche Taschenlampe und das GPS-Gerät. Das hätte sonstwas sein können. Auf einem anderen Konzert hatte ich (versehentlich, da ich es vergessen hatte, dass das noch von früher im in der Tasche war) meine komplette Geocaching-Ausrüstung mit rein gebracht, incl. 12cm Klinge, Angelhaken und Leatherman. Da ist es doch kein Wunder, dass man drinnen bengalische Feuer zündet. Und dann hilft es auch niemandem, nachher einen Schuldigen zu suchen (ich hab nicht gesehen, dass sie einen hatten, aber nix genaues weiß man nicht). "Aggressiv statt präventiv" schien die Ansage zu sein.
Und es scheint ja nicht das erste Mal ein Problem mit der eigenen Security gegeben zu haben. Bei dem Konzert in der Wuhlheide hat Campino ja höchstpersönlich etwas beobachtet und seine Leute entsprechend ermahnt. Es kann doch nicht sein, dass man zwischen 13.000 Menschen eine Horde gewaltbereiter Streithähne hinstellt, um für Ordnung zu sorgen.

Und ich meine, ich war gestern ein Paradebeispiel für die Schieflage des Systems. Noch draußen hörte ich ein Gespräch mit, das ein Ordner mit einem Fan hatte. Letzterer fragte, wie es denn aussähe, ob man nun von den Sitzplätzen auch in den Innenraum gelangen könne, da es gerüchteweise am Vortag möglich gewesen sei. Der Ordner antwortete, dass dies wohl eine Unachtsamkeit der Kollegen gewesen wäre, da es ja aufgrund von brandschutztechnischen Gründen keine Überfüllung des Stehplatzbereiches geben dürfe. So weit ja verständlich und klar. Aber dann ist es mir unbegreiflich, warum ich so mirnixdirnix genau diese zu verhindernde Aktion ohne jegliche Schwierigkeit ausüben konnte. An meinem Block gab es nicht eine Sicherheitskraft (im Gegensatz zu allen anderen, muss man hinzufügen). Irgendwas ist da komplett verkehrt.

Ich würde sagen: Generell volles Verfehlen der Aufgaben. Prügeln statt Ordnung und Kontrollen. Auf Bewegung und Pogo hatte ich daraufhin natürlich nicht mal den Funken einer Lust. Vielleicht wäre das Konzert ohne diese Zwischenfälle doch etwas Besonderes geworden. Schade.

Naja, danach noch 3,5h durch ein wirklich totes Düsseldorf-Rath gelatscht und nach 8km auch mal was zu essen gefunden (die dritte Tanke hatte auf...) und dann gings mit einer sehr frühen Mitfahrgelegenheit Richtung Heimat.
Man Dank geht nach A. zu Morti, die mich davor einen Tag lang untergebracht und unterhalten hat. Freue mich schon auf nächste Woche :)

So, ich muss jetzt zum nächsten Konzert. Habe noch keine Ahnung, was mich erwartet.

Sonntag, 20. Dezember 2009

Die absolute Erinnerung

Gestern mit Madame, sman und TS zu etwas ganz Besonderem gewesen. In einem Theater fand das alljährliche internationale Festival des nacherzählten Films statt - auch "Total Recall" genannt.

„Total Recall, - Das Festival des nacherzählten Films”, lädt zum 6. Mal ein, Filme zu erzählen und zu hören. Vom Filmklassiker über Blockbuster, Dokus, Soaps bis hin zum Experimental- und Industriefilm: Weit über 500 Filme wurden bisher nacherzählt, von Menschen im Alter von 8 - 84 Jahren, quer durch alle Schichten und Berufe. Von Pantomime bis Stand-Up-Comedy, von Märchenerzählung bis Filmanalyse – die Strategien des Erzählens sind vielfältig.
Beim Wettkampf um die „Silberne Linde “, dem Preis für die beste Filmnacherzählung, entscheidet die Publikumsjury. 10 Minuten stehen jedem Teilnehmer zur Verfügung, Hilfsmittel sind nicht erlaubt. Jeder kann teilnehmen – einfach erinnern und erzählen!
„Eine kuriose Veranstaltung ist das, querständig zu Trends und Moden… Der Andrang ist gewaltig und bestätigt das Bedürfnis, über die technisch avancierteste der Künste in einer Weise öffentlich zu reflektieren, die sie auf den elementarsten Vorgang des Erzählens zurück nimmt... Das herzerfrischende Festival, eine temporäre Hyde Park Corner der Cineasten, holt eine Erzählform ans Licht, deren Ausgestaltung erst begonnen hat.“ (A. Rossmann, FAZ)

So weit also die FAZ. Wir waren gestern am zweiten und entscheidenden Tag da. Uns erwarteten nach einer sehr schönen Einleitung eines amerikanischen Filmmusikkomponisten und seinem Klavier eine doch vorrangig komödiantische Show aus 15 Beiträgen.
Von krassen Tentakel-Wasweißich-Habichauchnichtverstanden-Independent-B-Movies (
Possession) bis hin zum Mainstream (Die nackte Kanone 2 1/2), von Serienfolgen (StarTrek-Enterprise) bis hin zum Überüberlangen Film, dessen Nacherzählung inzwischen vier Veranstaltungen dauert und noch dauern wird (Vom Winde verweht).

Letztere begann ihren Vortrag mit den Worten: "Ich stehe heute schon zum vierten Mal hier und wenn ich heute bis zur Hälfte komme, bin ich immernoch mehr als doppelt so schnell wie der Film." Sprachs und tats. Anfangs noch etwas nüchtern, redete sie sich in Rage. Tränen in den Augen sprach sie von der armen Scarlett, die das brennende Atlanta verließ und brachte es paradoxer Weise in ihren Emotionen noch fertig, anzumerken, dass "die brennende Stadt im Hintergrund die Kulisse von KingKong" war, "für den, den es interessiert." Beeindruckend.
Dann gab es ein junges Mädchen, dass angeblich von ihren "
sadistischen" Freunden spontan auf die Bühne gezwungen wurde, um das Reden vor Menschenmengen zu üben. Anfangs total zaghaft und verschüchtert, berichtete sie von ihrer Angst vor Saw und ihrer Beruhigung in Form von Disney's Die Unglaublichen. Sie taute immer mehr aus, gestikulierte am Ende wie wild, um die Fähigkeiten der Protagonisten zu untermalen. Jede Figur war noch "geiler" als die vorige und am Ende dachte man, sie wollte überhaupt nicht mehr aufhören. Sie hatte meinen absoluten Respekt in der Tasche.
"Den wichtigsten Preis in der Kunst des nacherzählten Films", die Silberne Linde, hatte ein Redner vom Vortag gewonnen. Er stellte Lady Terminator vor. Der Beitrag wurde dank Videoaufzeichnung noch einmal gezeigt. Un-glaub-lich genial. Auf Youtube gibt es einen früheren Bericht von ihm (Texas Chainsaw Massacre - Das Original!), der zwar toll, aber nicht ganz so genial ist. Ich warte auf den Upload von diesem Jahr.

Die Veranstaltung fand ihren Ausklang mit einem Filmmusikquiz. Nicht so billige Sachen, wie StarWars. Und es zeigte sich, dass das Theater voll war mit echten Cineasten: Drei Töne und schon erschallt es aus dem ersten Rang: "Das fünfte Element!" oder "Irgendwo in Afrika!". Beeindruckend.


Wirklich großartige Idee, diese Veranstaltung. Irgendwann muss ich mal
Der König der Löwen nacherzählen.

Samstag, 19. Dezember 2009

"I see you."

Viel Hype schon im Vorhinein. Zu recht.

Auch wenn die Handlung sehr vorhersehbar ist und man sie praktisch kennt, wenn man den Trailer gesehen hat, ist es ein gigantischer Film. Extrem geniale Bilder und davon mit über 2,5h reichlich. Wer auf SciFi und Fantasy steht wird sowas von bedient.
Auch wenn klar ist, wie es ausgeht, macht es ungeheuren Spaß die Entwicklung der Figuren zu beobachten. Der Film steckt voller Details, die bei nur einmaligem Gucken gar nicht wahrnehmbar sind. So viele kleine, liebevolle Elemente, von denen man nicht genug bekommt. Ich war wirklich beeindruckt, und das sage ich nicht von vielen Filmen. Schönes, modernes Märchen. Ganz großes Kino.

Der Versuch, sich das auf dem Fernseher vorzustellen, scheiterte kläglich. Hier trifft es wirklich zu: "Kino, dafür werden Filme gemacht."


(Ich hätte gern noch ein Bild von den atemberaubenden Nachtszenen auf Pandora gehabt, hab nur leider keines gefunden - alles funkelt und fluoresziert. Wirklich schön.)

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Bye Galaxy, hi Milestone

Es gab echt einige Nachteile am Samsung Galaxy. Am Gerät an sich nur kleine Dinge, aber zusammen und vor allem in Kombination mit Samsungs Inkompetenz, endlich Android-Updates zu bringen wog am Ende so viel, dass ich es kurzerhand verkaufte und seit gestern mit einem "Android 2.0"-bestückten Motorola Milestone durch die Gegend renne.

Die Verbesserungen? Ganz klar die Volltastatur, das größere Display und natürlich ein regelmäßiger Support des OS. Bei Android wollte ich auf jeden Fall bleiben, der App-Market ist einfach klasse und macht dem iPhone immer stärkere Konkurrenz. Zudem hat es Motorola geschafft, die Multitouch-Funktion zu aktivieren, die Samsung nach wie vor sperrt. Zwar unterstützen das bisher nur wenige Apps, aber da macht das Zweifinger-Zooming ala iPhone schon Spaß.

Und für die, die jetzt stutzen: Ja, ich wollte nie mehr ein Motorola. Aber das hatte vor allem Gründe in der Bedienbarkeit. Das Milestone läuft aber, wie schon beiläufig erwähnt, nicht mit einem MotorolaOS, sondern eben wieder mit einem noch besseren Android.

Doch warum ist das Update so wichtig? Nun, das Galaxy lief noch mit einer recht instabilen Version 1.5. Viele Programme stürzen ab, das WLAN-Modul stellt kein WPA2-Enterprise zur Verfügung, was gerade für das UniWLAN notwendig ist. Es gibt einige kleine Sachen, bis hin zu Sicherheitsfragen. 1.5 wurde lange durch 1.6 generalüberholt und seit 2.0 wird allerorts außer bei Samsung an der 2.0-Fähigkeit gewerkelt. Ich wollte ein Gerät, das ich in allen Funktionen auskosten kann - und nicht softwaretechnik beschränkt ist. Und in regelmäßigen Abständen bei Samsung Klingelputzen gehen, das muss nicht sein. Verlieren die eben Kunden.

Listening To:
Green Day - 21st Century Breakdown

Montag, 14. Dezember 2009

Hohoho, frohes Geocaching!

So erschallte es aus gut 40 Mündern um Punkt 1600 inmitten der Gedächtniskirchen-Weihnachtsmarkt-Muggel. Für einen Eventcache setze dann sogar ich eine Weihnachtsmütze auf *grins*. Dann mussten wir zwei beide Bodyguard-Weihnachtswichtel für den Weihnachtsmannpenner mit der viel zu weiten Hose spielen *gg*. War wieder ein schöner Cacher-Flashmob. Freue mich nun auf den schon angekündigten Ostermontagsflashmob mit Ostereier- und GeocoinCaching im Tiergarten.

Freitag, 11. Dezember 2009

Kronos

Seit einigen Wochen flimmert übers "Berliner Fenster" in der U-Bahn ein Animationsfilm mit einem sehr seltsam aussehenden Vehikel. Dem mobilen Internet sei Dank habe ich heute mal die angegebene Homepage aufgeschlagen und folgende Sachen gelesen:

Es geht um das so genannte Kronos-Projekt, mit dem die allgemeine Relativitätstheorie Einsteins verifiziert werden sollte. Dafür wurde 1926 ein Vehikel entworfen, welches sich möglichst langsam und gleichförmig schwingend fortbewegt. Zudem sollten 8 Probanden darin Platz finden. Noch während der Voruntersuchungen fand man heraus, dass aufgrund von leberschädigender "pi-mesonischer" Strahlung (?) Alkoholiker mit sowieso schon geschädigtem Organ am Besten wären.

Das Gerät wurde hermetisch abgeriegelt und mit einer lichtabsorbierenden Schicht ummantelt, sowie mit paddelartigen "Rädern" versehen, welche die Schwingungen hervorriefen. Das Experiment fand aufgrund von Ausschluss der Öffentlichkeit im Verborgenen statt - in den Tunneln der bis heute nicht fertig gestellten U-Bahn-Linie 10. Das Experiment wurde angeblich tatsächlich gestartet.
Das Vehikel bewegte sich anfangs mit 4mm/Tag, soll heute wohl knapp über 10 erreicht haben, da es dieses Gefährt wohl nach wie vor geben soll. Geht man davon aus, hat es sich derzeit etwa 317m fortbewegt. Aufgrund von einem so genannten Verlangsamungsfaktor (??) von 112k soll der allg. Relativitätstheorie nach für die Insassen gerade einmal eine Zeit von 6,5h vergangen sein.
Bereits 22 Minuten nach Beginn des Experimentes im April 1926 kam es wohl zu für Zeitverschiebungen typischen Lichterscheinungen (???). Anfangs konnte man wohl noch mittels Funk mit den Insassen kommunizieren, später ging das angeblich nur noch mit extremer Verschnellerung des Tones.


Da der Tunnel damals verschlossen wurde und mit der Machtergreifung der Nazis das auf 10 Jahre angelegte, "jüdisch basierte" Experiment eingestampft wurde, geriet es mehr und mehr in Vergessenheit. Das Gerät bewegte sich dennoch weiter.
Später gab es Versuche der Sowjets, das Gerät zu bergen, scheiterten jedoch. Dennoch gibt es zahlreiche Berichte über Lichtirritationen im zu vermutenden Bewegungsbereich. Auch heutzutage gibt es derlei Berichte. Gerade bei feuchtem Wetter soll es zu bläulichem Schimmern an Metallgegenständen kommen, Fahrgäste der U9 berichten von Stromausfällen, knirschenden Tönen und Lichtblitzen im Bereich um Rathaus Steglitz.

Die Theorien der Nichtentdeckung sind zahlreich. Natürlich stellt sich die Frage der Stromversorgung. Diese wird dadurch erklärt, dass sie mit dem Stromnetz der U-Bahn verbunden ist und so zwischen den 200-400kW fressenden Zügen nicht weiter auffalle. Tatsächlich gab es während der Bombardierung Berlins im 2. Weltkrieg keine größeren Schäden in dem Bereich.
Angebliche Bestandteile des Zug-Druck-Pumpen-Mechanismus der Stromversorgung soll man hinter Gestaltungselementen der Bahnhöfe "Rathaus Steglitz" und "Schloßstraße" erkennen können.
Die fraglichen Tunnel wurden inzwischen untersucht. Doch gemäß der Relativitätstheorie soll es bei derartig langsamen Geschwindigkeiten zu "Devisualisierungseffekten" kommen, die besagen, dass sich das Gerät optisch bis auf eine Stärke von 0,05mm zusammengezogen habe. Eine andere Theorie spricht von einer Ausdehnung und einer damit einhergehenden "optischen Verdünnung", so dass das dann 1.200km lange Vehikel für Außenstehende nur noch aus einer durchsichtigen ätherischen Substanz bestünde.


Natürlich verschwanden über die Jahrzehnte zahlreiche Beweise dieser Geschichte. Dennoch sollen einzelne Baupläne und Fotos existieren.


Das alles klingt extrem interessant. Aber ich bin geneigt, das Ganze als eine Art UrbanLegend abzutun. Nun weiß ich allerdings, dass hier eine Reihe von Physikern mitlesen. Ich wäre sehr daran interessiert, mal eure (ähm, bitte für Laien verständliche) Meinungen zu dem Thema zu hören :)

Dienstag, 8. Dezember 2009

Pro MANNschaft!

Es gibt zwei Sorten von Menschen, die mich echt ankotzen: Militante Veganer und Gender-Fuzzies. Mit zweiteren hatte ich heute mal wieder zu tun.
In meiner bislang noch nicht genannten, zweiten Ewi-Veranstaltung kam heute irgendson WiMi rein. Er meinte dass durch die Streikwoche ja leider das Genderthema ausgefallen wäre. Da es aber so spannend sei, wolle er wenigstens zu Beginn einen Fragebogen rumreichen.

Es waren Fragen wie "Sollte in der Schule eine Sprache etabliert werden, die das generische Maskulinum vollständig vermeidet, damit die Kinder frühzeitig für die Gleichstellung von Frau und Mann sensibelisiert werden?"
Ja, hallo? Nachher bekommt man Kind einen Schulverweis, weil es das böse Wort "Bauarbeiter" gesagt hat oder muss bei Frau Dr. Emanzipation nachsitzen, weil er DER Baum, anstelle der neuen Form DAS Baum schrieb.

Nachdem ich dem Fragebogen also meine komplette Verachtung durch das durchgängige Ankreuzen von "TOTALER SCHWACHSINN" entgegen schleuderte und hoffte, damit Gott sei Dank nun in Ruhe gelassen zu werden, fiel mein Blick aus Versehen auf die Rückseite.
Es sollten noch ein paar persönliche Angaben gemacht werden. Ja, ich bin ein Kerl und ja, ich komme aus einem stark männerdominierten Studiengang. Doch bei der letzten Frage machte sich mein Kiefer selbstständig: "Welche drei Artisten aus der Musikbranche sind Ihre Favoriten?"

Hm, mal überlegen. Das ist nicht ein wenig suggestiv, oder? Ich meine, wenn ich nun nach meinen bisherigen Angaben nur Kerle hinschreibe, dann muss ich ja quasi als Chauvinist hingestellt werden. Allerdings stehe ich nunmal nicht auf Rihanna oder Shakira. Ist nun einmal nicht meine Musik. Und nennt mir mal bitte weiblich dominierte Punk- oder Metalbands. Oder wie siehts aus mit weiblichen Filmmusikkomponisten? Ich habe dann einfach mal die alte und neue Nightwish-Frontfrau hingeschrieben und einen Komponisten, dessen Name alles sein kann, bis hin zum außerirdischen Neutrum. Mal im Ernst, da wird man mit solch einer Frage so derartig festgenagelt, das ist echt unfassbar.
Und nur weil ich nun einmal nicht auf Weichspüler-Pop stehe und den ganzen Gender-Scheiß für Probleme halte, die sich realitätsferne männerverachtende Frauen machen, um überhaupt mal welche zu haben, kommt als Ergebnis der Machoman und Mega-Chauvi raus. Boah, ekelt mich das an.

Ich dann so: "KENN ICH!!!"

Nach ziemlich langer Pause genial wie eh und je:

Sonntag, 6. Dezember 2009

Dezemberfoto

Stacheln der Angst, Stacheln der Hoffnung

WARNING: Spoilers may be included!





Dieses Motiv ist uns gestern beim Cachen
begegnet. Ich fand es einfach zu toll, bin deswegen heute noch einmal mit Fotoapparat hin. Eine einsame Rose an kahlem Strauch im Dezember. Dazu der Stacheldraht als künstlicher Gegensatz zu denen der Rose.

Ich hätte gern eine bessere Kamera.

Kurz darauf erledigten TS und ich übrigens unseren ersten 4-4er im Berliner Underground...

Freitag, 4. Dezember 2009

Websiten für Steintafeln

Ich belege ja derzeit unter anderem das Ewi-Seminar "Einsatz von digitalen Medien in Lehr- und Lernprozessen" (oder wie das Ding nun auch richtig heißt...). Ziel wird die Erstellung einer Website sein, deren Inhalt die Begutachtung eines Lernprogrammes ist.
Der Ablauf dieses Faches sieht aktuell folgendermaßen aus: Uralt-Mathe-Spiele zocken und HTML für Anfänger. Ich sag euch: OMFG!


Der (wirklich total nette, aber alte) Professor hat sich also zum Ziel gemacht, die nicht technikaffinen Ewis zu "Internetfreaks" zu machen *hüstel*. Ging also letzte Woche los mit dem Lernen von HTML zur Erstellung des Endprojektes. Was tut er? Packt Dreamweaver aus. Version 4. NEEEEIIIIIN.
Dieser Editor ist vermutlich noch älter als der Märchenonkel vorne und produziert entsprechend aktuellen Code (...exakt 9 Jahre seit Erscheinung...).
Und dann komme ich aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus.

Er benutzt das Teil als Texteditor, zeigt nicht ein einziges Mal Code (außer ganz am Ende, um eine Frage zu beantworten). Und es ist wirklich alles dabei: Quietschbunte Webseiten, aufgebaut
aus vier Frames (Den Terminus "Frame" verkauft er als Dreamweaver-Internen Begriff), rote Schrift auf dunkelblauem Grund ("Das ist schön kontrastreich."), ComicSans MS, überlange Texte, Font-Tags, möglichst invalides XML und zum Schluss wird das Ergebnis im Internet Explorer vorgeführt. Fehlten nur noch animierte GIFs. Aber das kann noch kommen. Immerhin ist er nur zur Textformatierung gekommen. Mit Hyperlinks wollte er erst nächste Woche weiter machen - bloß nicht überfordern :D

(Das Foto ist leider sehr blass, man denke sich lauter knallige Farben!)

Ich fragte ihn hinterher, ob er böse sei, wenn ich den Dreamweaver verweigern würde. Und was er tun würde, wenn ich mit CSS und JavaScript kommen würde, oder ob ich gar einen Server gestellt bekäme, der PHP und PostgreSQL unterstützen würde - nur für den Fall der Fälle :)
Er wurde leicht blass, aber solange es auf seinem Rec
hner laufen würde, wäre das kein Problem... Hm, dann fällt wohl serverseitige Programmierung weg... Mist.

Ich kann mir auch überhaupt nicht erklären, warum ich der Buh-Mensch im Kurs bin ;) *räusper* Da kamen echt schon Anfragen, ob ich anders bewertet werden würde, als der Rest. Naja, nur meine Gruppenmitstreiterin ist wenigstens guter Dinge: "Klar arbeite ich mit dem Informatiker zusammen!" :D

Aber mal im Ernst. Ich verstehe es schlicht nicht, wie man vor zehn Jahren veraltetes Wissen vermitteln und als Non-Plus-Ultra hinstellen kann. Ich meine, mal angenommen, die Studis gehen dahin, um wirklich etwas zu lernen. Dann gehen die aus dem Kurs und glauben sonst was gelernt zu haben. Vielleicht geben die das sogar mal weiter - bei Erziehungswissenschaftlern vielleicht nicht unwahrscheinlich. Außerdem geht man doch als Student davon aus, dass man, wenn man die Uni verlässt, einigermaßen auf Höhe der aktuellen Wissenschaft ist.
Ich finde ja Medienkompentenz extrem wichtig, halte es im Gegensatz aber für brandgefährlich, mit derartigem Nichtwissen ausgestattet zu werden. Und dabei ist es definitiv kein Problem, nachsteinzeitliches HTML zu vermitteln. Klar kann man dann nicht 80min Kinderspielchen zocken, aber dafür ist das ein universitäres (ja, sogar in der FU bei Gesellschaftswissenschaften elitäres) Hochschulstudium. Da ist es nicht zu viel verlangt, wenn ein Seminar auch zu aktuellem Wissen führt. Versteht mich nicht falsch: Ich rede nicht davon, die Ewis zu Website-Spezialisten auszubilden - dafür gibt es solche wie mich. Ich rede vom Aufbau simpler Homepages nach heutigem Stand des Technik. Ich rede davon, auch mal andere Browser zu zeigen. Ich rede davon, einen Einblick zu vermitteln, wie simpler Code aussieht und eben nicht auf dem Textverarbeitungslevel zu bleiben, das sogar jedes MS Word leicht übertrumpft. Zumindest wenn der Kurs sich das auf die Fahne geschrieben hat.

Reading:
Cormen & Co. - Algorithmen - Eine Einführung
("Eine Einführung" ist lustig bei 1300 Seiten, Schriftgröße megaklein, pure Theorie *gg*)

Sonntag, 29. November 2009

Oops, I really did it =)

Wie Freitag schon angedeutet...


Reading:
R. Cappelli, D. Maltoni - On the Spatial Distribution of Fingerprint Singularities

Samstag, 28. November 2009

HNO-WG in der Hauptstadt

Zum zweiten Mal nun besuchte ich gestern Abend die Cartoonfabrik am Boxi. Beim ersten Mal verpasste ich leider die Vernissage von Flix, mit einer Laudatio von Ralph Ruthe. Dieses Mal war ich früh genug informiert - zum Negativ. Ralph eröffnete seine "Shit Happens!"-Ausstellung - mit einer Laudation von Flix. Eigentlich wollte Joscha auch anwesend sein, hatte aber wohl was verplant und musste arbeiten. Schade eigentlich.


Nun ja, ich war etwas vor der Zeit da, und so hatte ich die Möglichkeit, in einer sehr kleinen, netten Runde mit den beiden Meistern des gezeichneten Humors über ihr Schaffen und Leben zu philosophieren. Ich muss sagen, so habe ich sie noch nie gesehen - Ralph habe ich eh bisher nur von Ferne gesehen, aber auch Flix hatte ich nie länger im Gespräch als für die Zeit eines Autogramm-Cartoons. Die beiden sind unglaublich herzlich, humorvoll und extrem offen für alles, was das Fanherz begehrt. Sehr sympathische Leute.

Die Laudatio von Flix war zwei Seiten kurz, aber gespickt mit Anspielungen auf Ruthes Cartoons und erzählte von ihrem gemeinsamen Weg. "Ralle" und das Publikum lachte Tränen. Flix ist einfach ein begnadeter Redner.
Das zeigte sich auch, als die beiden einen Ausschnitt aus ihrem gemeinsamen Programm "Mädchen, Monster, Missgeschicke" vortrugen. Während Ralph seine Cartoons für sich sprechen lässt, erweckt Flix die seine mit seiner Stimme zum Leben. Beides war lustig, aber Flix ist einfach noch eine Spur amüsanter, wenn er mit piepsender Stimme sein eigenes Ich von vor xy Jahren synchronisiert. Allerdings kannte ich seinen Part großteils schon von der Lesung im März.


Ich kam also hinein Ausstellungsraum, in dem noch die Leitern vom Aufbau standen, mein pure-gold-Lemming-Shirt tragend. Läuft Flix an mir vorbei, macht seinen Spruch von wegen falscher Cartoonist, sieht den Rücken und somit seine Zeichnung. Rennt in den Hinterraum und schreit: "Ralle, Ralle, komm schnell, du musst hier mal was malen!" *gg* Und so wurde noch vor Beginn der Veranstaltung mein Pulli endlich komplett. Joscha begann ihn auf der Frankfurter Buchmesse 2008, Flix bei oben erwähnter Lesung.
Später ließ ich mir noch ein "Shit Happens!"-Album von Ralph signieren. Er fing an, die HNO-WG zu zeichnen, mit total verschreckten Gesichtern. "Hey Flix, kannste mal zu Ende malen?" So wurde aus dem Einband des Büchleins eine Gemeinschaftsarbeit der beiden. Hab ich gefeiert bei Flix' Improvisation. Total genial.

Ich jedenfalls freue mich aufs nächste Treffen mit einem der drei Freunde - vermutlich sehe ich sie wohl demnächst bei ihrer nächsten MMM-Tour.

Freitag, 27. November 2009

Die volle Dröhnung

Gerade frisch vom... Ähm, nein, später.

Jedenfalls komme ich gerade nach Hause, da empfängt mich ein Amazon-Paket von unerwartetem Format. Ich hatte Mühe, es durch die Tür zu quetschen... OK, nicht ganz, aber schon nicht schlecht.

Ich hatte letzte Woche das streng limitierte Box-Set der Aufnahmen der Machmalauter-Tour der Hosen bestellt. Für knapp über 50Eus.

Das, was mir da gerade in die Hände gefallen war, hat den Preis und auch den Titel vollends verdient. Ein hochwertiges 216-Seiten Fotobuch mit spektakulären Tourbildern im Gigantoformat (32x27cm), das neue Doppel-Livealbum, die DVD vom Konzert in der Wuhlheide Waldbühne (somit bin ich inzwischen im Besitz von drei KonzertDVDs, bei denen ich auch tatsächlich anwesend war - Berlin rockt...) (Mist, war doch die Waldbühne, besser hinschauen, nicht zu früh freuen *grml*; Nee, an dem WB-Termin war ich noch Kinder hüten; Danke für den Hinweis) sowie die DVD vom geheimen SO36-Konzert im September (was wirklich an mir vorbei ging und ich kotze bis heute darüber... *grrrr*). Dazu kommt ein Gutschein für einen Gratis-Download einer der Konzertmitschnitte der Tour, was sich gut trifft, denn das von der O2-World wollte ich eh kaufen. Mit dem Kauf des Exemplars #10817 bin ich durchweg zufrieden. Wirklich ein gelungenes Werk.

Listening To:
Die Toten Hosen - live: Machmalauter

Donnerstag, 26. November 2009

Mamaaa?? Jaaa, Mamaaaa!!!

Hier mal wieder ein (wenn auch kurzer) Post mit Links zu sehr sehenswerten Videos, auf die ich gestern beim Bloghopping gestolpert bin:

Mittwoch, 25. November 2009

Post aus Nirgendwo

Heute in meinem Briefkasten, kein Absender, keine Erklärung.


Also Tante Google befragt und siehe da:

GC1FMN2 - Hochdorfer Postkartencache
Ein Postkartencache ist eine Art Geocaching-Briefkasten. Wie oft will man guten Freunden einfach mal so eine Postkarte schicken und vergißt immer wieder, es zu tun? Mit einem Postkartencache kann man das machen - zu einem völlig zufälligen Zeitpunkt! Und das funktioniert so: In dem Cache befinden sich Postkarten - paarweise durch Büroklammern zusammengehalten. Ein Paar besteht jeweils aus Karten mit dem gleichen Motiv. Eine der beiden Karten ist blanko, die andere Karte ist adressiert, mit einem Gruß beschriftet und für das Ziel ausreichend frankiert. Besucht man einen Postkartencache, so bringt man ein solches Paar Karten mit und sucht den Cache. Hat man ihn gefunden, dann legt man seine eigenen Karten hinein und sucht sich dafür ein schönes Paar Karten aus dem Cache aus. Die unbeschriftete Postkarte behält man, die beschriftete und frankierte steckt man in den nächsten Briefkasten.

Da hat also einer eine Postkarte für mich eingeworfen. Der Schuldige ist natürlich gleich enttarnt worden. Vielen Dank auf diesem Wege =)


Sehr coole Idee, diente der Auflockerung eines Tages.

Freitag, 20. November 2009

Karaoke-Party Liveticker

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Dienstag, 17. November 2009

2012

Tatsächlich sehr viel sehenswerter als erwartet.

Sonntag, 15. November 2009

Minigolf à la carte

Mal wieder was völlig anderes. Der Kneipengolfbund (KGB) hat zum Kneipenminigolf gerufen. Geniale Idee. In einer Kneipe und einem Theater wurden Bahnen aufgebaut und dann spielt man um die Theke und die Tische und die Biergläser seine Bälle. Die Bahnen an sich waren extrem kreativ. Alles selbst gebaut. Aus Autoreifen, Hosenbeinen und Basketbällen. Es galt Bälle in Aquarien zu versenken, Billard zu spielen, Dosenwerfengolfen, Roulette in einer Autofelge zu spielen und Klodeckel zu treffen. War sehr sehr gelungen. Vielleicht hat einer von euch da draußen ja am 27.11. Lust auf einen weiteren Anschlag.

Freitag, 13. November 2009

Höhlenmalerei

Nach einer Woche im Bett kennt man das Muster seiner Rauhfasertapete auswendig. Der Bleistift in der Hand hat sich dann irgendwann verselbstständigt. Und nun kleben lauter kitschige Tierchen über dem Bett. Mal sehen, wie lange ich das nett finde :)


Listening To:
Telefon

Mittwoch, 11. November 2009

Erfreuliche Militärverwendung

Ich bin schon immer dafür, dass man die Bundeswehrgelder großteils in die Forschung oder das chronisch unterbemittelte Rettungswesen stecken sollte. Was dabei herauskommen könnte, zeigt der Sicherheitsblog heute eindrucksvoll.
Der Airmatic RED (Rescue, Extinguish, Defend) ist eine Weiterentwicklung des Schützenpanzers "Marder". Ein Demo-Video gibt es auf Youtube.

Ein Löschfahrzeug für besondere Einsatzsituationen. Der Löschpanzer kann dort eingesetzt werden, wo die Gefahr für Einsatzkräfte besonders groß ist, z.B. bei Waldbränden, Industrieunfällen mit Explosionsgefahr oder Pipelinehavarien. Die Doppelpanzerung schützt die Insassen ebenso wie eine autarke Sauerstoffversorgung und die Selbstschutz-Löschanlage - das Fahrzeug kann sich bei Bedarf in einen schützenden Wassernebel hüllen. Mit dem optionalen Räumschild lassen sich Hindernisse wegräumen oder Schneisen anlegen.
[...]
Die Wassertanks des Löschpanzers fassen bis zu 7.500l und sind flexibel: bei Bedarf kann zusätzlicher Raum geschaffen werden. Bis zu 20 Personen finden so im Fahrzeug Platz und können evakuiert werden. Auch einen 15m langen, hydraulischen Teleskoparm für Löscharbeiten in großer Höhe gibt es. Gelöscht wird mit Hochdruck-Wirbellöschtechnik (200 bar) auf bis zu 50m Entfernung.

Montag, 9. November 2009

Verlierer des Tages

Nur einer wird heute richtig gekotzt haben:
Die ganze Zeit musste der arme Kerl im Regen stramm stehen und bewegungslos den Schirm halten... Mein Beileid ;)

Der Roboter aus dem All

Ich hatte ja schon angesprochen, dass es ein neues Mitglied in meiner kleinen und bescheidenen Technik-Familie gibt: Ein Samsung "Galaxy" i7500 inkl. Android-Plattform.

Nach einigen Tagen Rumspielens konnte ich den kleinen Hosentaschen-Roboter zu einem Allround-Talent erziehen. Möglich macht das vor allem der Android-Market, der, ähnlich Apples iTunes, Apps für dieses SmartphoneOS bereit stellt. Im Gegensatz zur iPhoneSDK sind die Entwicklungs-Frameworks weitestgehend frei und/oder offen. Und deshalb ist es sehr einfach für jeden, eine App zu schreiben. Entsprechend viele gibt es. Oft gratis. Und mit diesen konnte ich das "Handy" zu

  • einem GPS-Gerät mit Tracking-, sowie Geocaching-Funktion inkl.
  • einem Kompass
  • einer Wasserwaage
  • einer Taschenlampe
  • einer Spielekonsole
  • einem MP3-Player
  • einem Diktiergerät
  • einen Fahrplan
  • einer Preisvergleichmaschine
  • einem Navigator
  • einer portablen Festplatte
  • einem Browser
  • einem Notizbuch
  • einem Metalldetektor
  • einer Kamera
  • einem Mehrfachwecker
  • einer Sternenkarte
  • einem Wörterbuch
  • einem Terminorganisator
  • einem FTP-Server
  • einer Rechnerfernbedienung
und natürlich
  • einem Telefon
umfunktionieren.

Ja, ich habe nun nach Jahren ein Es-kann-auch-telefonieren-Handy. Ja, ich habe früher darüber hergezogen. Aber ich liebe die Funktionen jetzt schon. Tolles Gerät. Sicher, es gibt Sachen, die noch nicht sonderlich ausgereift sind. Aber die Technik lässt eine Menge zu. Googles Betriebssystem ist noch jung. Dennoch wird der Android Market täglich größer und größer.

Genug gehuldigt. Ja, es gibt auch negative Sachen: Hervorstechend ist allein die Tatsache, dass Google der Herausgeber von Android ist. Insofern ist es nahezu unmöglich, das Smartphone komfortabel ohne Google-Account zu nutzen. Die Kontakt- und Terminverwaltung läuft zB. über diesen. Auch eMail-Nutzung würde am besten laufen mit einem GMail-Account. Aufgrund von noch nicht realisierter Verschlüsselung der Daten verzichte ich allerdings darauf. Google sammelt so auch weiterhin massenhaft Daten. Dennoch existiert die Tatsache, dass ich von dem Konzern noch keine Nachrichten über den Missbrauch derer kenne. Somit begebe ich mich behutsam mit der Nutzung des Kalenders in die Hände von Google. Immerhin habe ich so durch die AutoSync-Funktion ein BackUp der Termine.

Einschub: Passend zum Thema Google hat Isotopp einen tollen Beitrag zu dessen Research-Arbeit veröffentlicht.

Weiter im Text:
Für das Samsung Galaxy gibt es leider erst das Android 1.5. Mit der 1.6er Version würde WPA2-Enterprise unterstützt werden und damit könnte ich mich auch ins WLAN der Uni klinken. Das vermisse ich ein wenig. Sicher gibt Mittel und Wege, das ROM zu flashen und das OS upzudaten, aber da traue ich mich nicht wirklich ran.


Und nun noch einmal kurz zum Thema Geocaching:
Einer der Hauptgedanken für das Smartphone mit GPS-Modul war die Erleichterung von Geocaching: Suchen von nahe gelegenen Caches, nachschauen von Informationen wie Logs und Difficulty, sowie die Griffbereitschaft von Informationen wie Wikipedia.
Natürlich habe ich schon vor Erhalt des Geräts nach passenden Apps gesucht. Leider stellt Groundspeak bislang nur eigene fürs iPhone zur Verfügung und es gibt wohl bislang auch keine Ambitionen das ganze für Android zu portieren. Also bin ich auf GeoBeagle gestoßen. Erste Gehversuche waren eher ernüchternd. Selbst mit UMTS-Unterstützung hat es ewig gedauert, sich durch geocaching.com zu hangeln, um an Cacheinformationen zu kommen. Dann hatten wir bestenfalls eine Ungenauigkeit von 18m - meistens deutlich mehr. Gefunden haben wir den kleinen dann nur mit Einschaltung des HumanBrain-Moduls.
Einen Tag später habe ich aber gesehen, dass zumindest das Bekommen der Infos leichter geht. Immerhin. Und es gibt viele Berichte von standardmäßig 5-6m Ungenauigkeit. Vielleicht lag es einfach an der Umgebung. Mal sehen, wie sich das ganze letztendlich bewährt. Aber als Unterstützung vom Garmin ist ein mobiler Internetzugang auf jeden Fall sinnvoll.

Sonntag, 8. November 2009

Ich hasse Apple-Firmenpolitik

Fürs iPhone-Seminar braucht man die iPhoneSDK. Und die läuft natürlich nur auf einem MacOS X. Na toll... Scheiß Apple-"Monopol". Meine Wochenaufgabe war dann also das Aufsetzen einer virtuellen Maschine mit einem lauffähigen MacOS Leopard. Wasn Krampf...

Aber ich habs geschafft :)


Auf meinem Intel-Laptop habe ich es nach stundenlangem Friemeln gebacken gekriegt. Mein AMD-OfficeRechner wollte die Raubkatze nicht booten.
Nun, da das Ganze verdammt nochmal viel zu langsam zum angenehmen Programmieren ist, musste nun also Kiara rausgeholt werden. Allerdings befindet die sich gerade noch in der Neuinstallation. Aber ich stehe dem Ganzen recht zuversichtlich gegenüber, aufgrund der Tatsache, dass in ihr 4 fixe Intel-Kerne rennen.

PS: Hab ich natürlich leider nicht eigener Genialität zu verdanken, aber der Tutorial-Fritze wünscht ausdrücklich keine Verlinkung seines Posts. Danke trotzdem :)

Samstag, 7. November 2009

"Und dann kamen die Drogen...

Eines war von vornherein klar: Es würde grausam schlecht werden.
Eines war ab der ersten Minute klar: Es war grausam schlecht.

Das Sequel zum genialen "Donnie Darko" konnte nur schlecht sein - zumal es nicht aus der Feder von Richard Kelly war. "Was solls?", dachten TS und ich uns. Immerhin wars fast gratis und wir ahnten, worauf wir uns einließen.
Lustig war schon, dass das UCI tatsächlich zur einzigen Vorstellung von "S. Darko" eine DVD (oder, was wahrscheinlicher ist, eine Bluray-Disc) abspielte - inklusive Menü-Vorführung :D

Nun ja. Das Ding war ein extrem jämmerlicher Versuch, die Genialität und die Mystik des Originals zu wiederholen. Allerdings hätte man sich dafür was neues einfallen lassen müssen. Es gab tatsächlich lauter Charaktere, denen man ein Pendant im ersten Film zuordnen konnte: Es gab (den etwas unwichtigeren) Donnie-Typ. Es gab natürlich (Oh Wunder, bei dem Titel) seine Schwester. Es gab den vermeintlich menschenliebenden "Besiege deine Angst"-PatrickSwayze-Perversen, es gab die erzkonservative Tussi, die trotz allem an das Gute am Perversen glaubte, es gab die verdummte Kleinstadt-Jugend, es gab Erscheinungen und natürlich gab es Frank (der allerdings keine Erscheinung war).
Dazu versuchte man wohl jede interessante Szene aus dem Vorgänger irgendwie einzubauen: Das angezündete Anwesen des Perversen, die Zeitreise-Würmer, es gab sogar eine Ich-starre-die-Kinoleinwand-an-Szene, ein "Why do you wear that stupid man suit?"-Äquivalent, einen verlassenen Ort, wo die Jugend sich trifft, man konnte eine Ein-wichtiges-Mädchen-wird-überfahren-Szene begutachten, es gab schwarze Löcher, durch die was hindurch fällt, der Donnie-Typ wird am Ende auch von was Herunterfallendem erschlagen, um alle zu retten, es gab die Zicke, die sich über die Welt von heute aufregt, es gab die Halluzinationen und die Leute, die an transparent wabernde "Wände" fassen, es tauchte "The Philosophy of Time Travel" auf, ebenso wie das "Noch a Tage, b Stunden, c Minuten, d Sekunden, dann ist das Ende der Welt gekommen"-Statement. Ja es wurde sogar versucht die Anfangsszene zu übernehmen, ebenso wie den Musikstil. Der einzige Unterschied war, dass alles an anderer Stelle vorkam, alles sehr viel schlechter dargestellt und geschauspielert wurde, natürlich mit super schlechten Dialogen versehen ("Warum kann ich dich nicht anfassen?" - "Weil wir sonst alle explodieren." *WTF-Leuchte blink*; oder "Ich glaube, das Leben ist scheiße und dann stirbt man.").

Also an alle DD-Fans: Entweder ihr macht es wie wir und sagt von vornherein, dass ihr euch keinen Darko-Film anschaut, nur etwas, was euch entfernt an "irgendetwas" erinnert und nehmt es mit sehr viel Humor, oder ihr lasst es.
Bei uns war der Abend nicht wirklich versaut, denn ich habe noch nie ein so unterhaltsames Publikum erlebt. Von der ersten Minute an unterhielten sich wildfremde Leute über Reihen hinweg miteinander und witzelten über das Geschehen. Haben sehr gelacht.

...und der Analsex."
(Erzkonservative Tussi über die Schlechtigkeit des Lebens)

Freitag, 6. November 2009

MyWiki (Update 4)

So, die Sitzung ist (ohne mich) gelaufen, sie hat nichts ergeben - nun will ich noch schnell mein Statement dazu abgeben.

Manch einer wird sich schon gewundert haben, warum ich bisher geschwiegen habe, andere haben es vielleicht noch nicht mitbekommen und wieder anderen ist es völlig schnurzegal. Mit Rücksicht auf die dritte Kategorie verzichte ich auf endlose Zitate irgendwelcher Leute, die hier einen Mammutbeitrag entstehen ließen. Für die Interessenten veröffentliche ich im "Anhang" meine gesammelte und chronologisierte (?) Linkliste mit teils sehr lesenswerten Artikeln. In manchen wird zwar auch viel wiederholt, doch meist ist ein einzelner Abschnitt ziemlich interessant. Macht also damit was ihr wollt. (Sehr Fefe-lastig - er diente mir als Leitfaden durch die Blogosphäre und man kann an "seinem" Beispiel das Problem ganz gut erkennen; Artikel, die ich besonders mochte, sind hervor gehoben)

Kürzlich dachte ich mir noch, wie toll doch diese Welt mit einer Errungenschaft wie der Wikipedia sei, wie sehr viel angenehmer es sich studiert und wie viel motivierter man ist, Dinge nachzuschlagen, wenn man dafür nicht stundenlang surfen oder gar in die Bibliothek rennen muss.
Umso mehr erschüttert mich die aktuelle Lage der deutschen Wikipedia. Ob sie nun im Sterben liegt oder nicht, sei dahin gestellt; auf jeden Fall schlittert sie gerade an ihrem Ziel vorbei, eine Sammlung des Weltwissens sein zu wollen. Bisher fand ich es toll, irgendwo auf ein Slangwort zu stoßen oder einen Szenebegriff und ich sofort die Wiki danach fragen konnte. So stelle ich mir das vor und so war bestimmt auch Jimmy Wales' Grundgedanken, denke ich. In der englischen Schwester funktioniert das auch. Doch die Deutschen sind nun einmal zu deutsch. Schade. Ich finde es sehr sehr schade. Ich sehe keinen vernünftigen Grund, Autoren zu verärgern, deren ernste Beiträge zu löschen und auch Diskussionen zu unterbinden. Total schwachsinnig für ein Projekt "für jedermann". Ehrlich mal...

+++++++

Berichte zur gestrigen Sitzung
Update (11.11.2009):
Update 2 (12.11.2009):
Update 3 (14.11.2009):
Update 4 (26.11.2009):

Listening To:
Sportfreunde Stiller - Live

Crossover vom Feinsten

Das nenn ich mal Crossover! Und dann noch mit dem ziemlich noblen Motiv. Zieht es euch rein, is echt amüsant.

Donnerstag, 5. November 2009

Allererste Schritte mit mobilem Blogging

So, das ist es nun. Mein neues Spielzeug in der Hand. Teste grad, wie man unschwer erkennen kann, die neuen Moeglichkeiten aus. So langsam aergere ich mich, dass mein Seminar iPhone-Programmierung und nicht Android-Programmierung heißt. (Hehe, das Android kennt seinen eigenen Namen nicht).

Nun ja, wie dem auch sei: Ich werde die nächste Zeit schlecht erreichbar sein, da die Rufnummerportierung von D1 nach O2 noch dauert. Aktuell habe ich eine "temporäre", also nicht wundern.

Na denn, gute Naechtle. *wink*

Mittwoch, 4. November 2009

Eisiger Götterbote


*grml* Ja, ich habe heute den ersten Schnee in Münchehofe City Downtown erlebt... Warum?

Weil Hermes Versand es nicht fertig bringt, ein Paket innerhalb von 5 Tagen von Berlin nach 50km weiter zu schicken. Letzte Woche Montag war Hermes bei mir zu Hause und wollte mir mein neues Handy bringen. Da das Paket auch den Vertrag enthielt, musste ich also persönlich da sein und meinen Ausweis zeigen. Da ich als pflichtbewusster *hüstel* Student aber in der Uni saß, traf der Götterbote mich also nicht an. Ich rief also am Abend an, dass ich den Rest der Woche in MH wäre (Herbst-/Halloweenferienlager) und sie das dahin weiterleiten sollten. Am Donnerstag wurde ich dann schon langsam unruhig. Und als in der Sendungsverfolgen "Nicht angetroffen, zurückgeschickt" stand, habe ich mich doch mal sehr eingehend mit der CallCenter-Tante unterhalten. Sie meinte, das wäre "unglücklich formuliert" und die Sendung ging "heute" an die Ersatzadresse. WTF?!? Eine unglückliche Formulierung von "Weiterleitung" ist "Zurück geschickt?". WTF?!? Pt. II: Die machen das doch schon 3 Tage nach Meldung der neuen Adresse? Nun ja, erwartungsgemäß kam das Päkchen nicht mehr vor meiner Rücktour an. Und bevor ich mir nochmal weißichwieviele Tage freinehmen muss, um den Blauen zu erwarten, bin ich gestern also nochmal nach MH und hab heute dort mein Handy bekommen.

Was ist das eigentlich für eine Welt, in der man dem Paketdienst hinterher reisen muss. Ob ich Hermes die entstandenen Fahrtkosten in Rechnung stellen kann?


Brrr... Ich hasse Winter.

Montag, 2. November 2009

Timelines

Großartiges Schaubild heute bei XKCD:

Kennt jemand "Primer"?

Sonntag, 1. November 2009

Ewi vs. Geek

Hihi, seit letzter Woche bin ich offiziell halber Ewi - Erziehungswissenschaftler.

Wie kams? Nun, ich wurde mit der Tatsache konfrontiert, dass ich tatsächlich im Info-Master noch ein Nebenfach brauche. Die meisten rennen die Mathe- und Physiktüren ein. Aber noch mehr Mathetheorie muss ich mir echt nicht geben - Höhere Algorithmik reicht fürs erste. Also habe ich mich mal bei den Archäologen und bei den Filmwissenschaftlern vorbeigeschaut. Aber ich wollte auch keine Baustile vorgeschichtlicher Zeit und (trotz 15 Pflichtfilmen während der Vorlesungen) Theorien irgendwelcher komischen "Wissenschaftler" über die Darstellung dieser und jener Filmfritzen lernen.
Also bin ich bei den Ewis hängen geblieben. Die bieten ein Seminar über den Einsatz digitaler Medien in Lern- und Lehrprozessen an. Dachte ich mir, kann als Informatiker nicht schaden. Ist tierisch lustig: Da sind die nur am Diskutieren über irgendwelche Lernprogramme, was ziemlich entspannend ist im Gegensatz zu unseren Vorrechnen-Seminaren. Und das Beste: Als Softwareentwickler macht man in dem Kurs keine Lernprogrammstudien sondern Userstudien :D Und das Allerbeste: Zur Leistungserfassung soll am Ende eine Website geschrieben werden. Ist mir unerklärlich, warum ich der einzige war, der nicht gekotzt hat *fg*
Dann noch eine Vorlesung aus dem ersten Semester der Ewi geschnappt, über die Sinnhaftigkeit von Globalisierung in der Bildung. Immerhin interessant. Ob nützlich, sei dahin gestellt. Aber zumindest komme ich so ziemlich einfach an meine Nebenfachpunkte.

Lustig ist auch, dass ich weit mehr als ein Viertel aller Leistungspunkte für den Master im Nebenfach machen kann. Ich kann also den Viertel meines Masters mit Erstsemesterveranstaltungen im Ewi-Bereich absolvieren. Irgendwie seltsam das System, aber naja...

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Singing Heroes


Beim Stöbern über alte Batman-Themes bin ich bei Youtube auf "Goldentusk" alias Andy gestoßen. Der Kunde nimmt sich bekannte Titelmelodien und singt dazu über den Film. Zum Schreien komisch. Habe sehr gelacht. Nehmt euch die Zeit und schaut mal rein:

Batman, Superman, Indy Jones, Weißer Hai, James, Terminator (gefiel mir nicht so...), Star Wars, Marty & Doc Brown, ...

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Ruhig, Brauner

So, heute habe ich mein Ziel erreicht: 200. Cache geloggt.

Aber jetzt lass ich es wieder ruhiger angehen. So langsam grenzt das an Stress und das sollte ein Hobby sicher nicht. Nicht, dass man sich daran noch den Spaß verdirbt.

Aber ich wollte mal sehen, wie man so riesige Zahlen, wie 7000 Logs erreichen kann, den manch ein Caching-Veteran so bei sich zu stehen hat. Ehrlich, selbst wenn man von Anfang an (anno 2000) dabei war, ist das eine sehr stattliche Zahl. Ich habe es jetzt geschafft, seit dem 10.9. (dem Tag meines hundertsten) meinen Stand zu verdoppeln. 100 Caches in nicht einmal 1,5 Monaten. Das hieß, sich auf wenig anderes konzentrieren können, alles und jeden immer mitschleppen. Das war mir nur möglich, weil ich (neben sehr toleranter Begleitung *wink@Adlershof*) nichts zu tun hatte: Keine Uni und durch meine Sportpause war ich quasi terminlos. Und ich konnte auf die Jagd gehen.
Des Weiteren habe ich den Vorteil, in Berlin ansässig zu sein und hier noch nicht alles leer gecached zu haben. Hier ist es dicht, aber so langsam habe auch ich Schwierigkeiten, neue Ecken zu finden. Zwischen mir und dem Alex gibt es zB keine Traddys mehr. Was machen die 1000er-Leute, um ihren Schnitt zu halten. Ist mir völlig unklar.

Naja, wie gesagt. Das ganze muss wieder normalisiert werden. Ich habe es als Sport betrieben und möchte genau das eigentlich nicht. Außerdem geht Uni wieder weiter. Aber für nette Anregungen zu Nicht-Standard-Magnet-Traddy-Sachen bin ich nach wie vor dankbar. Die Klettersteig-Ausrüstung liegt bereit :)

Freitag, 16. Oktober 2009

Erst die Enkelin, nun die Oma

Und nun hat auch die alte Dame endlich das Laufen gelernt. War eine verdammt schwere Geburt - verschlüsseltes RAID1 und ubuntu war eine harte Nuss. Im Endeffekt hats mir gereicht und mein kleiner File"server"/OfficePC ist weder RAIDig noch ubuntu geworden.

Aber getauft wurde sie auf den Namen Sarafina.


PS: Erklärung der Überschrift: Sarafina ist im LionKing die Mutter von Nala, der Freundin von Simba. Beide zusammen haben im zweiten Teil zusammen eine Tochter mit Namen Kiara.

Streifzüge durch die virtuelle Welt

Gestern beim Bloghopping aufgesammelt :)

1.) Via Fefe auf Hanno's Blog: Die 982px × 7191px der Fußnoten der Telekom. Nett...

2.) Via spreeblick: Mystery Google - Eintippen eines Suchbegriffes und bekommen der Eingabe des Vorgängers. Und die Fortführung des Prinzips einiger Japanesen, die in einem Café immer das servieren, was der Vorgänger bestellte. *gg*

Donnerstag, 15. Oktober 2009

The real Batmen

Habe vorhin im Fernsehen einen Beitrag über einen blinden Jungen gesehen, der sich mithilfe von Echolot durch die Welt bewegt. Find ich unglaublich interessant. Der konnte Basketball spielen, ohne Stock durch Parcours laufen, etc. Sehr interessant, wie ich finde.

Bei einer kleinen Google-Recherche fand ich noch weitere dokumentierte Fälle... Echt super! Und ich dachte immer, dass dafür ein besonders feines Gehör notwendig wäre, oder so.

Lucas Murray ist sieben und seit seiner Geburt blind. Vor zwei Jahren erlernte der Knabe laut dem Daily Telegraph eine Technik, die es ihm nun erlaubt, sogar Basektball zu spielen.
Dazu schnalzt Lucas mit seiner Zunge. Die Zeit, die vergeht, bis er das Echo vernimmt, verrät ihm, wie weit entfernt ein Gegenstand ist. Ausserdem kann er dank der Intensität des Echos abschätzen, wie gross das Objekt ist und auch, ob es sich nähert oder entfernt.

Ähnlich wie die Fledermäuse
Eingeführt in die Technik er Echo-Ortung, wie sie ähnlich auch die Fledermäuse benutzen, wurde Lucas von Daniel Kish. Lucas Eltern sahen eine TV-Sendung über den blinden Kalifornier und baten ihn, ihrem Jungen die Technik beizubringen.


Als der Fledermausmann noch klein war, kletterte er am liebsten auf hohe Bäume. Passanten erspähten hie und da den blinden Jungen, wie er in den Laubkronen aufwärts stieg. Manchmal hockte er auch nur vergnügt in einer Astgabel und schnalzte mit der Zunge.
"Das habe ich geliebt", sagt Dan Kish. "Wenn ich schnalzte, konnte ich die Dächer ringsum hören. Dann kletterte ich immer höher, bis ihr Echo verschwunden war. Um mich herum nur Äste und Himmel und unter mir die Vögel."


Ben Underwood ist blind und in den USA ein Star. Er fährt Skateboard und spielt Basketball, sogar an der Playstation macht er eine gute Figur. Er verlässt sich dabei alleine auf sein Gehör. Wie ein Delphin orientiert er sich dabei an Schallwellen.
[...]
Er sagt, es sei gar nicht so schwer. Er merke sich einfach die Geräusche, die Super Mario und andere Figuren auf dem Display von sich geben. Man müsse nur genau hinhören. „Ich bin doch nicht blind“, verkündet er trotzig in Interviews, „ich kann eben bloß nichts sehen.“